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Nisthilfen für Vögel

    BirdLife © Michael Gerber

    Nisthilfen sind eine gute Möglichkeit, rasch das Angebot an potenziellen Nistplätzen zu erweitern. Hier lassen sich Vögel auch besonders gut beobachten, gerade im Siedlungsraum. Das Aufhängen von Nisthilfen ist aber fast immer nur ein Ersatz für fehlende natürliche Strukturen. Im Idealfall werden Nisthilfen mit der Zeit gar nicht mehr nötig, weil der Lebensraum ausreichend natürliche Strukturen und Nistmöglichkeiten bietet.
    Aus: BirdLife-Broschüre Nester in Nisthilfen (Michael Gerber, Martin Schuck)

    In mehreren Natur WB-Tal-Gemeinden pflegt ein Team von freiwillig Engagierten einen Bestand von mehreren Dutzend Nistkästen. Dazu gehört das jährliche Putzen im Herbst – denn mit dem Aufhängen allein ist die Arbeit nicht getan!

    Die Nistkasten-Gruppe sucht dringend Verstärkung. Bei Interesse bitte melden übers Kontaktformular!

    Beim herbstlichen Putzen wird bestimmt, ob und durch wen der Kasten genutzt wurde. Darunter sind (neben Siebenschläfern und Wespen…) Kohlmeisen, Blaumeisen, Kleiber, Trauerschnäpper, Stare, Haussperlinge, Wasseramseln, Bergstelzen, Haus- und manchmal sogar Gartenrotschwänze und viele Mauersegler. Über die Belegungen wird Buch geführt und die Daten stellen wir BirdLife für die schweizweite Auswertung zur Verfügung.

    Eulenkästen sind in der Pflege besonders aufwändig, weil sie so weit oben aufgehängt werden. Mit langem Stock und daran befestigtem Handy lässt sich jedoch leicht feststellen, ob ein Kasten überhaupt besetzt ist:

    Junge Waldkäuze in Lampenberg
    © Sepp Nussbaumer